Apr 18
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David Kidman Work In Progress

The two girls in question are filmed from up in the Gods at the ice rink, the camera following them round a myopic voyeur with stereoscopic problems. From the one girl dancing round with her double we find that there are two girls, imitating their elders, training for the big day. All the ambiguity of the viewer is brought to the fore when we note that they are not the only 《Two Girls》 in the ice rink. A glimpse of two other, out of focus, objects of desire, gives the lie to the idea that we are watching a simple transcription of the poetry of gesture and innocence. Ma Yongfeng introduces this session with a piece which advances a recurrent theme in the video art that characterizes the most pertinent work in China today, that of the duplicity of simplicity.
Apr 18
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THE SWIRL
"The Swirl represents an act of torture. It embodies the concepts of low-tech abuse and machine-like executions emblematic of totalitarian regimes."

Sergio Edelstein
Curator of Video Program, International Biennial of Contemporary Art, Jerusalem
Apr 18
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In the Fast Lane

Holly Willis

Culture jammers have responded to this year’s presidential campaign with a deluge of videos cobbled together out of stolen and hacked imagery, all of it condemning, ridiculing and generally resisting mainstream political hype and stupidity. Their work forms just one strand in this year’s four-weekend L.A. Freewaves Biennial Festival, which kicks off with more than 30 simultaneous video projections and installations centered on the festival’s theme, “How Can You Resist?”

In response to the question’s dual connotations, the first weekend is a dazzling mix of overt political resistance and subtly seductive work. Highlights include Words at Hand, digital graffiti created by Ben Shaffer and Tenzin Wangchuk, in which the artists project text onto MOCA’s exterior walls, as well as Bonita Makuch’s video installation Strangers in Paradise, featuring images of Angelenos caught in moments of everyday distraction as they drift through the city in cars; Makuch adds text, provocative statements that briefly puncture the typical highway malaise. In Ma Yongfeng’s The Swirl, hapless fish suffer the turbulent effects of the spin cycle in a washing machine, suggesting the kinds of torture that take place around the world, while Kerry Tribe’s Untitled (Potential Terrorist) examines the faces of 29 people in one-minute “screen tests” that allow us to scrutinize facial features and align them with internalized racist stereotypes regarding what terrorists actually look like. The opening weekend also features a program of video art from India and Pakistan titled “Can We Make Nectar From Poison?” as well as “Dare To Exist,” composed of video art from Africa. The festival continues on each subsequent weekend throughout November, with videos screened at REDCAT; a collaborative event held with Strategic Actions for a Just Economy (SAJE) on globalization; and a final showcase of interactive work in Chinatown, with the VJ duo Animal Charm, various performances, videos from China and a selection of subversive video games. How can you resist?


L.A. Freewaves Ninth Biennial Festival of Film, Video and New Media Opening weekend: MOCA’s Geffen Contemporary, 152 N. Central Ave., dwntwn.; Fri.-Sun., Nov. 5-7, 11 a.m.-5 p.m.; opening reception Fri., Nov. 5, 8-11 p.m.; free ($10 daily or $6 per screening at REDCAT). (213) 250-3280.
Apr 18
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Kunst - Aktien fürs Wohnzimmer?

Das Duell lieferten sie sich am Telefon. In 100 000-Dollar-Schritten fochten zwei Bieter um ein kärgliches Bild mit feinen Spuren aufgetröpfelter Farbe. Ausgerufen hatte der Auktionator das Werk Jackson Pollocks mit einem unteren Schätzpreis von fünf Millionen Dollar. Erst bei 10,4 Millionen fiel der Hammer für "Number 12". Das elegant gekleidete Publikum im Saal des New Yorker Auktionshauses Christie's erlebte damit an diesem 11. Mai des vergangenen Jahres einen neuen Preisrekord für ein Werk Pollocks.

Hier liest der Warenhandel über Kunst.

Eine grüne Wiese, ein blühEndpunktr Baum, eine Birke, darunter auf eine Decke gelagert ein Liebespaar. Die perfekte Idylle à la Ludwig Richter. Bizarre Berggipfel, schneeige Höhen in gleißEndpunktm Licht. Besser hat auch Caspar Wolf die Erhabenheit der Bergwelt nicht zu schildern vermocht.

Stade - Er ist mit dem Skizzenblock in Supermärkte und Kaufhäuser im Raum Bremen und Ottersberg gegangen. Und er hat danach ausgedehnte Bilder gemalt. Es geht Kristof Meyer (22, gebürtiger Hamburger) bei seiner neuen Serie von mit Acrylfarben auf Leinwand, Acryl und Holz gemalten Bildern um das Konsumverhalten der Erdenbürger.

Der in Stuckenborstel lebEndpunkt, an der Kunststätte Ottersberg "Freie BildEndpunkt Kunst" studierEndpunkt Meyer sieht das Verhalten kritisch - aber dann doch wieder nicht allzu sehr. Außer acht Bildern gehört auch eine Video-Installation zur Ausstellung in der Galerie "Kunst an der B" in Stade-Haddorf. Die Ausstellung dauert bis zum 22. Mai, geöffnet ist sonnabends und sonntags von 16 bis um 19 Uhr. Für Kristof Meyer ist die Präsentation in Stade die erste Einzelausstellung. Er hat aber bereits an mehreren Gemeinschaftsschauen Etappegenommen. Unter anderem im Buxtehuder "Marschtorzwinger". A.Br.

Goldfische wirbeln und drehen sich in einer Waschmaschine, werden eingeschäumt, gespült und geschleudert. Ma Yongfeng hat mit The Swirl ein durchaus umstrittenes Werk geschaffen. Die hübschen Fische leiden für die Kunst, und sind in ihrer metaphorischen Aufladung doch so etwas wie ein politisches Symbol: Eine Metapher für Folter, Fixierte Kritik und - zynischer Kommentar zum Künstlerdasein. Ein chinesisches Sinnbild für Wohlstand wird weichgespült, doch ahnt der Besucher, dass eine solche Botschaft auch anders hätte aussehen können.

«Populism» heisst eine Ausstellung mit zeitgenössischer Kunst, die ungefähr gleichzeitig in ähnlicher Gestalt an vier Orten im nördlichen Europa zu sehen ist: in Vilnius, Oslo, Amsterdam und Frankfurt am Main. Die Schau selbst ist stimmig - konzeptuell aber verlieren sich die drei Kuratoren in akrobatischen Verrenkungen drall um den Begriff, mit dem sie das aufwendige Projekt überschrieben haben.
Apr 18
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Videokunst wird museal

Die 10. Bonner Videonale findet in diesem Jahr erstmals in den Räumen des Kunstmuseums und nicht im Kunstverein statt. Mit dem Wechsel der Institution wird nicht nur der Austragungsort verändert

VON KÄTHE BRANDT

Goldfische wirbeln und drehen sich in einer Waschmaschine, werden eingeschäumt, gespült und geschleudert. Ma Yongfeng hat mit The Swirl ein durchaus umstrittenes Werk geschaffen. Die hübschen Fische leiden für die Kunst, und sind in ihrer metaphorischen Aufladung doch so etwas wie ein politisches Symbol: Eine Metapher für Folter, soziale Kritik und - zynischer Kommentar zum Künstlerdasein. Ein chinesisches Sinnbild für Wohlstand wird weichgespült, doch ahnt der Besucher, dass eine solche Botschaft auch anders hätte aussehen können.

Der neue Standort der 10. Videonale im Bonner Kunstmuseum, das neben den Ausstellungen auch ein Erbe der Kunst-Geschichte verwaltet, scheint nun der passende Ort einer inzwischen längst etablierten und selbst historisch gewordenen Institution und Kunstform zu sein. Vor gut 20 Jahren organisierten drei Studenten (Bärbel Moser, Peter Unnützer und Dieter Daniels) das erste Video-Festival in Westdeutschland und fanden gleich international regen Zuspruch. Heute ist aus dem Festival eine museale Schau geworden. Mit dieser Umarmung ist aber offenbar keine Antwort gefunden auf die Fragen nach den angemessenen Präsentations- und Rezeptionsbedingungen für Videokunst. Sie erstickt vielmehr jede lebendige Festival-Atmosphäre. So ist es nur folgerichtig, dass in einer historischen Rückschau an die ehemaligen Teilnehmer und heutigen Film-Stars wie Tony Oursler, Gary Hill, Marcel Odenbach oder Shigeko Kubota erinnert wird: noch ein Ausweis der endgültigen und erfolgreichen Musealisierung. Die kinematographischen Installationen, deren Bezugsgröße das Kino ist, hatten in der Blackbox eine bislang gültige Präsentationsform gefunden. Diese ist in der heutigen, technisch anspruchsvollen Ausstellungsarchitektur im Museum großenteils verloren gegangen und mit ihr der Reiz des einsamen, weltfernen Gemeinschaftserlebnisses.

Parallel zur Videonale wird in Bonn die Schenkung Ingrid Oppermann ausgestellt: neben Malerei, Grafik, Fotografie und Objekten aus den 1970er Jahren auch eine einzigartige Sammlung von Künstlervideos der ersten Generation. Diese freudvoll inszenierte Ausstellung kündet vom sprühend wilden Künstler-Leben und dem gemeinsamen Schaffen jener Jahre. Im Rheinland feierte und experimentierte die künstlerische Avantgarde gemeinsam. Und ausnahmsweise schienen Köln und Düsseldorf in fruchtbarer Konkurrenz miteinander ein gemeinsames Projekt voranzutreiben: eine neue, gesellschaftskritische und multimediale Kunst, ein neues Künstlerbild und neue Öffentlichkeit - unter Ausschluss des braven bürgerlichen Kunstpublikums.

Die 49 ausgewählten Wettbewerbs-Filme der Videonale repräsentieren nun das breite Spektrum heutigen Filmschaffens. Vermutlich aber spiegelt die breite Vielfalt vor allem den Anspruch der Jury, tatsächlich eine Museumsausstellung zu kuratieren und einen möglichst umfassenden Überblick zu bieten. Surreale Fantasy-Filme wie Return to Veste Rosenberg von Beate Geissler und Oliver Sann oder Kaltes Märchen, television von Jan Wagner, welche die angedeutete Narration letztlich verweigern, spielen mit den filmischen Mitteln und dem Repertoire des Spielfilms. Alex McQuilkin nimmt mit Get Your Gun Up das Genre des Westerns aufs Korn. Am Ende hat die Arbeit von Roland Schappert und Michael Ebmeyer den mit 5.000,- Euro dotierten Videonale-Preis gewonnen. Und es war nicht einer der narrativen, bildmächtigen Kurzfilme, der ausgewählt wurde, sondern eine still-ironische und fast langweilige Halbdokumentation: Bar/Vegetation (D 2003) zeigt ein Paar mit ihrem Kind, Besitzer einer Berliner Szenebar, während eines Interviews mit dem filmenden Autor. Michael Ebmeyer hat zu der Szene eine Kurzgeschichte geschrieben, die er vorliest, die aber nicht direkt etwas mit der sichtbaren Situation zu tun hat. Sie wird einfach weiter erzählt, während der Film von der Mitte an, kaum merklich, rückwärts läuft. Das Paar raucht, trinkt, schaut sich an, blickt in die Kamera, das Kind in ihrer Mitte greift vergeblich nach der Zigarette und nach dem Sektglas - Leben in seiner trostlosen Banalität.

Kunstmuseum Bonn
Bis 16. Mai 2005
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